Business As Unusual

5×04 – The Little Prince

Kate und Jack auf Spurensuche

Kate und Jack auf Spurensuche

Nachdem wir die Oceanic Six in der letzten Folge ein wenig außen vor gelassen haben, werden wir nun wieder in die dramatischen Entwicklungen dieses zerstrittenen Sextetts hineingezogen. Insbesondere Kate steht im Mittelpunkt dieser Folge, was natürlich wieder zu kollektivem Stöhnen führt, wenngleich es nicht aus lustvollen Gründen passiert. Aber gut, so schlimm ist diese Kate-Folge auch nicht, außer dass sie zeigt, dass Kate nun auch endgültig Angst hat und ihre heile Oceanic-Six-Welt auseinander bricht. Die Anwälte wollen Aaron und wissen sozusagen Bescheid über die Lüge, nur wir wissen die ganze Folge nicht, wer die Anwälte denn eigentlich geschickt hat. Claires Mutter? Fehlanzeige? Sun etwa, deren Absichten nicht wirklich erkennbar sind? Unwahrscheinlich. Am Ende ist es dann doch Benjamin Linus, wie immer. Und wir erkennen nun, dass er es war, welcher die Fäden in den letzten Folgen gezogen hat. Er hetzt auch Killer auf Sayid, um diesen Angst einzujagen oder notfalls unter Gewalt auf die Insel zu bringen. Man weiß es nicht genau. Ben will die Oceanic Six an Bord haben und hat für jeden von ihnen einen Plan, um dies zu gewährleisten. Doch auch Ben legt wenig wert darauf, dass Aaron mit an Bord kommt. Weiß er etwa mehr? Am Ende hat er es immerhin geschafft 3 der Oceanic Six am Pier zu vereinigen. Hurley soll in den nächsten Stunden auch noch dank Bens Anwalt hinzukommen, Locke’s Leiche liegt im Schlachterhaus und Sun hat er unwissentlich auch noch angelockt, doch für die hat er ja noch Jins Ehering in der Jackentasche. Immer abgesichert der gute Ben.

Gut gezielt

Gut gezielt

Unterdessen geht auf der Insel alles seinen gewohnt ungewohnten Gang. Die Zeitreisenden leiden unter den Flashes, Charlotte am deutlichsten, weil sie die meiste Zeit auf der Insel verbracht hat. Daniel erklärt uns das Phänomen mal wieder gewohnt unverständlich. Das Gehirn kann also immer schwerer zwischen den Zeiten unterscheiden. Vielleicht es auch das Universum, welches sich hier selber korrigiert… wer weiß das schon. Charlotte ist die erste, weil als Kind jahrelang auf der Insel lebte und Miles ist der nächste, weil er als Baby schon mal ein paar Monate hier war. Am Ende der Folge erwischt es Juliet und so wird klar, dass die Lage einfach mal verdammt ernst ist. Locke fasst den Plan, deshalb zur Orchid zurückzugehen und da genau dasselbe zu machen, was Ben gemacht hat, um die Insel zu verlassen und die Zeitsprünge zu stoppen. Vorher schauen wir noch mal kurz im Jahr 2004 vorbei, wo zumindest Sawyer, Locke und Juliet für ein paar Stunden zeitgleich auf der Insel zu finden sind. Als Sawyer per Zufall aus der Ferne sieht, wie Kate Claire bei der Geburt hilft, ist dies ein emotionaler Moment. Er hätte sich bemerkbar machen können, aber es ging nicht. Was geschehen ist, ist geschehen.

Jemand hat seinen Pfand vergessen

Jemand hat seinen Pfand vergessen

Man kann das auch Kurskorrektur nennen in diesem Fall, aber es ist auch die Entwicklung der Figur Sawyer, die wir erkennen. Vielleicht ist die Sache mit Kate in diesem Fall für ihn vorbei und erledigt. James Ford erkennt, dass es keinen Sinn mehr macht, etwas zu verändern, was ihn später noch zum erbitterten Gegner der erklärten Variable Jack Shephard machen wird. Nach einem weiteren Flash landet die ganze Truppe in der nahen Zukunft, vermutlich irgendwann im Handlungszeitraum von Staffel 6, denn das Beach Camp ist verweist und die Boote der Hydra-Insel sind auch schon da, inklusive Ajira Airlines-Verweis. Und als man gemeinsam losrudert, um schneller zu Orchid zu gelangen, wird man auch noch von einem anderen Boot aus der Ferne attackiert. Diese Szene werden wir wohl mit 99%iger Wahrscheinlichkeit in der finalen Staffel noch mal aus Sicht des angreifenden Bootes erleben dürfen. Bin gespannt, wer da so schussfreudig ist.

Jin, komplett neben der Spur

Jin, komplett neben der Spur

Der finale Flash dieser Folge befördert alle zusammen in eine stürmische Nacht im Jahr 1988. Und natürlich ist es genau jene stürmische Nacht, in der das französische Forschungsteam um Danielle Rousseau auf die Insel kommt. Und die sacken ganz nebenbei noch Jin ein, der tatsächlich noch lebt. Seit einigen Tagen treibt er nun schon bewusstlos und dehydriert durch den Ozean und weiß vermutlich noch gar nichts von seinem Zeitreise-Schicksal. Überraschend ist das Überleben von Jin nicht wirklich, aber trotzdem schön anzusehen. Auch die Tatsache, dass er nun beim Team von Danielle Rousseau gelandet ist, macht Lust auf die nächste Folge, denn nun wird klar, wie die Macher ihrer Geschichte erzählen wollen, nachdem sie bereits in der Gegenwart gestorben ist. Und natürlich erinnert sich die 2004er Rousseau nicht mehr an Jin aus den 80ern. Es ist ja auch schwer, sich an jemand zu erinnern, der nur mal kurz Teil des Teams war und dann immer wieder per Flash verschwand. Außerdem ist Rousseau eh ein wenig in den nächsten Jahren durchgedreht. Doch mehr dazu, wie gesagt, in der nächsten Folge.

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